Menstruation und Schlaf: Ein komplexes Zusammenspiel

Frau im Bett - Wie man Schlafstörungen während der Menstruation vorbeugen kann.

Du kennst das Gefühl sicherlich: Du legst dich ins Bett, schließt die Augen, doch der erholsame Schlaf will sich einfach nicht einstellen. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass dein Menstruationszyklus dahinterstecken könnte? In diesem Artikel erfährst du, wie die Menstruation deinen Schlaf beeinflussen kann und was du tun kannst, um trotz Periode erholsam zu schlafen.

Wie beeinflusst die Menstruation deinen Schlaf?

Deine Menstruation ist eng mit deinem Hormonhaushalt verbunden. Besonders Progesteron und Östrogen beeinflussen, wie gut du schläfst.

  • Progesteron: In der zweiten Zyklushälfte steigt das Progesteron an und wirkt leicht beruhigend, weshalb du dich tagsüber oft müder fühlst. Fällt der Spiegel während deiner Periode, kann das zu Schlafstörungen führen.

  • Östrogen: Dieses Hormon beeinflusst ebenfalls deinen Schlaf. Ein Absinken des Östrogenspiegels kann zu Schlaflosigkeit beitragen, während ein Anstieg dir beim besseren Durchschlafen hilft.

Hinzu kommen körperliche Beschwerden wie Krämpfe oder Kopfschmerzen, die dir den Schlaf rauben können.

Strategien und Tipps für besseren Schlaf während der Periode

  1. Richtige Schlafumgebung schaffen: Ein kühles, abgedunkeltes Zimmer kann Wunder wirken. Versuch’s mal mit Verdunklungsvorhängen oder einer Schlafmaske.
  2. Entspann dich: Du kannst vor dem Schlafengehen eine beruhigende Tasse Kräutertee trinken oder eine geführte Schlafmeditation hören, die du in vielen Apps findest.
  3. Bewegung: Ein kleiner Spaziergang am Abend oder leichte Yoga-Übungen können deine Beschwerden lindern.
  4. Ernährung: Lass koffeinhaltige Getränke am Abend weg und versuch’s mal mit einer warmen Milch oder einem Bananensnack vor dem Schlafen.
  5. Schmerzlinderung: Eine Wärmflasche oder ein Wampy auf dem Bauch kann oft schon helfen. Wenn nicht, überlege, ob ein leichtes Schmerzmittel für dich infrage kommt – aber sprich vorher mit deinem Arzt.
  6. Halte eine Routine: Das klingt simpel, aber versuche, wirklich immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen – ja, auch am Wochenende.

Dein Menstruationszyklus kann deinen Schlaf beeinträchtigen, aber mit einigen Anpassungen und Tricks kannst du besser durch die Nacht kommen. Es lohnt sich, verschiedene Strategien auszuprobieren und herauszufinden, was für dich am zuverlässigsten funktioniert. Bei anhaltenden Schlafproblemen oder starken Beschwerden solltest du jedoch nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

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